phenomenelle

Featured

LITFEST homochrom

Die besten lesbischen MILF Filme

MILF ist die Abkürzung des Satzes „Mother I’d Like (to) Fuck“, was im pornographischen Kontext meistens die Kombination eines lüsternen Jünglings und einer sexuell aufgeschlossenen älteren Frau bedeutet.
Aber auch innerhalb der lesbischen Welt gibt es mehr MILF Fans, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Dort wird der Begriff MILF für sexy Frauen über 30 verwendet, die mit beiden Beinen im Leben stehen und gerne ein dominantes Auftreten haben und/oder in beruflichen Führungspositionen stehen. Kinder sind nicht unbedingt notwendig, um das Klischee der MILF zu erfüllen.

Hier findet ihr eine Auswahl an Filmen mit lesbischem Inhalt, bei denen eine der Figuren unter den Begriff MILF fallen würden:

Carol
Könnte ein weiterer Klassiker unter den MILF Filmen werden.

In dem Roman, den die berühmte Schrifstellerin Patricia Highsmith in den 50ern auf Druck ihres Verlages unter dem Pseudonym Claire Morgan heraus bringen musste, geht es um die 19-jährige Therese (Rooney Mara), die sich in die schöne, ältere und verheiratete Carol (Cate Blanchett) verliebt. Diese erwidert ihre Gefühle und gemeinsam gehen sie auf eine wochenlange Reise, die eher eine Art Flitterwochen wird. Carols Ehemann lässt die beiden aber durch einen Privatdetektiv verfolgen, um im anstehenden Scheidungsprozess mit dem Beweis einer lesbischen Beziehung das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter zu erlangen.

Weitere Infos zu dem Film hier:
http://www.phenomenelle.de/kulturelle/film-patricia-highsmiths-carol/

Trailer:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=2YcWcnuU00A[/youtube]

Die Konkurrentin
Kaum zu glauben, dass das ZDF vor fast 20 Jahren einen solchen Lesbenfilm machen konnte und seitdem die lesbische Präsenz in den öffentlich rechtlichen Sendern nur noch seltener und fragwürdiger wurde.

Katharina (Charlotte Schwab) arbeitet hart daran, ihren Job als Unternehmensberaterin und ihre Familie mit Mann und zwei Kindern unter einen Hut zu bekommen. Als ihr Junior-Chef (Leander Haußmann) sie loswerden will, setzt er die jüngere und ehrgeizige Maren (Ann-Kathrin Kramer) auf sie an. Nach anfänglichem Zickenkrieg kommen Katharina und Maren sich jedoch näher, und Katharina entwickelt ungeahnte Gefühle für die lesbische Maren…
(Text von „Rosalie und Co“)
Weitere Infos zum Film findet ihr hier:
http://www.rosalieundco.de/filme/konkurrentin/

Musikvideo:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=eGI-d8vBy4Q[/youtube]

Desert Hearts
Bei dem ganzen Hype um den kommenden Film Carol wird übersehen, das Desert Hearts aus dem Jahr 1985 der erste wirkliche Mainstream Film mit lesbischen Inhalt war. Zu der Zeit war es für die lesbische Regisseurin Donna Deitch und die zwei Hauptdarstellerinnen (Patricia Charbonneau und Helen Shaver) noch ein echtes Risiko diesen Film zu machen, denn die Gefahr dass die Karriere danach vorbei ist, war damals noch sehr hoch. Laut Medienquellen wurde den Schauspielerinnen bei der Produktion von „L-Word“ aufgetragen diesen Film anzuschauen, damit sie wissen, was eine glaubwürdige Sexszene ist.

Literaturprofessorin Vivian Bell, die an der Columbia University lehrt, 35 Jahre, gutaussehend, recht gefühlskalt, lässt sich von ihrem Professorenkollegen und Mann scheiden, weshalb sie nach Reno kommt. Cay Rivvers ist zehn Jahre jünger, ein dunkelhaariger Freigeist, arbeitet nachts im Casino des Ortes und töpfert tagsüber in der „Divorce Ranch“ der Freundin ihres verstorbenen Vaters, Frances. Als sie auf Vivian trifft, entdeckt diese unbekannte Gefühle und lange verborgen gebliebene Seiten ihrer Persönlichkeit, eigene Wünsche und auch Angst, da sie ihre Karriere in Gefahr sieht. Schließlich finden Cay und Vivian zusammen.

Trailer:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=btiuZwlYhyI[/youtube]

Aimee & Jaguar
Kaum ein lesbischer Haushalt, in dem dieser bewegende Film aus dem Jahr 1999 nicht im DVD Regal zu finden ist.

Felice Schragenheim (Maria Schrader) ist eine jüdische Frau, die einen falschen Namen annimmt und einer Untergrundorganisation angehört. Lilly Wust (Juliane Köhler) ist eine verheiratete Mutter von vier Kindern, die in ihrer Ehe mit einem zur Wehrmacht eingezogenen Bankangestellten unglücklich ist. Felice übernimmt die Initiative in der Liebesbeziehung zu Lilly. Lilly ist fasziniert von der Stärke Felices und ihrer Freude und verliebt sich in Felice.

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Film und auch dem Buch findet ihr hier:
http://www.hagalil.com/archiv/99/10/jaguar.htm

Trailer:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=eIsa7pMz8us[/youtube]

A Village Affair/Eine unerhörte Affäre
Ein britisches Filmdrama aus dem Jahr 1994, in dem sich die verheirate Mutter Alice in die stürmische, reiche Clodagh verliebt.
Die Buchvorlage stammt von der erfolgreichen Schriftstellerin Joanna Trollope die im Original dem Frauenpaar ein Happy End schrieb. Dem TV Publikum konnte man dies anscheinend nicht zumuten. Als Alice war Sophie Ward zu sehen, die später selber ihr Coming-Out hatte und ihren Mann für eine Frau verlies, diese heiratete und noch heute mit ihr glücklich liiert ist.

Weitere Infos zu dem Film:
http://www.cootv.de/filme/va.html

Trailer:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=BwEznZ961x8[/youtube]

A Perfect ending
Die Story in Kurzform: Eine gutsituierte, verheiratete aber frustrierte Mittfünfzigerin und eine verwitwete Endzwanzigerin, die als Escort-Girl arbeitet, verlieben sich ineinander. Etwas für Nicole-Conn-Hardcore-Fans.
Aber wahrscheinlich die längsten Sexszenen mit dem größten Altersunterschied in der Lesbenfilmgeschichte.

Eine phenomenelle Rezension findet ihr hier:
http://www.phenomenelle.de/kulturelle/ziemlich-imperfekt-a-perfect-ending/

Trailer:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=rlzk0FED0f0[/youtube]

Loving Annabelle
Loving Annabelle ist ein US-amerikanisches Independent Drama aus dem Jahr 2006, in dem sich Simone, Lehrerin (Diane Gaudry) an einem katholischen Mädcheninternat, und die 17-jährige Senatorentochter Annabelle (Erin Kelly) ineinander verlieben.
Der Film ist eine Anlehnung an den Kultfilm „Mädchen in Uniform,“ kommt leider trotz expliziter Sexszenen nicht an dessen Qualität heran.

Trailer:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=4imXiOTQsZw[/youtube]

Mädchen in Uniform
Der Klassiker der Storyline „junges Mädchen verliebt sich in die Lehrerin“. Währen die meisten das Remake mit Romy Schneider und Lilly Palmer aus dem Jahr 1958 gesehen haben, hatte das Original aus dem Jahr 1931 eine weit sexuellere Komponente und kein so tragisches Ende.

Die vierzehnjährige Manuela von Meinhardis, Tochter eines Offiziers, wird nach dem Tod der Mutter in ein Stift für verarmte höhere Töchter nach Potsdam geschickt.
Wärme und Verständnis geht allein von der jungen Lehrerin Fräulein von Bernburg aus, in die Manuela sich glühend verliebt. Als Fräulein von Bernburg ihr als Ersatz für ihre zerschlissenen Sachen eines ihrer eigenen Unterhemden schenkt, ist Manuela berauscht. Die Katastrophe bahnt sich an, als Manuela nach einer erfolgreichen Schultheateraufführung – glücklich über ihren Bühnenerfolg und von heimlich gepanschter Bowle ein bisschen beschwipst – öffentlich erklärt, wie lieb sie die Lehrerin hat.

Weitere Infos zu dem Film und dem Buch findet ihr hier:
http://www.lespress.de/0398/texte398/CW.html

Trailer:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=n0UpV2dSIIQ[/youtube]

Related Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Anzeige


Anzeige LITfest homochrom 06.–08.08.2021

visuelle

  • Fernsehinfos vom 25.09. bis zum 08.10.2021
  • Fernsehinfos vom 11.09. bis zum 24.09. 2021
  • Buchtipp: Daniela Schenk: Mein Herz ist wie das Meer
  • Buchtipp: Elke Weigel – „Wind der Freiheit“
  • Buchtipp: „Riss in der Zeit“ von Ahima Beerlage
  • Filmtipp zum 75. Geburtstag von Ilse Kokula
  • Ilka Bessin: Abgeschminkt – Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede
  • Interview und Verlosung zu 25 Jahre „Krug & Schadenberg“
  • Der Schottische Bankier von Surabaya: Ein Ava-Lee-Roman
  • CD-Review: LAING sind zurück mit neuem Album
  • Interview: „Diversity muss von der Führung kommen“
  • 5 Serien für Fans starker TV-Charaktere …
  • „Danke Gott, dass ich homo bin!“ – Filmreview von „Silvana“
  • Buchrezi: „Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte“
  • Rückblick auf die NorthLichter
  • DVD-Rezi: „Call My Agent“ – Staffel 2
  • Berlin: Etwas andere Pride Parade am 23. Juni 2018 …
  • Buchrezi: Carolin Hagebölling „Ein anderer Morgen“
  • Ausstellungseröffnung „Lesbisches Sehen“ im Schwulen Museum Berlin
  • „The Einstein of Sex“ – Stück über Magnus Hirschfeld
  • „Here come the aliens“ – Das neue Album von Kim Wilde
  • Album-Review: Lisa Stansfield „Deeper“
  • Theater X: Deutschlands vergessene Kolonialzeit
  • Berührend humorvoll: die Serie „Call My Agent“ – mit lesbischer Hauptfigur