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SÜT Köln

Film: A Million Happy Nows – Lesbisches Leben und Lieben mit Alzheimer

Von Daniela Zysk | Am 29. Juni 2015
Kategorien: Film, kulturelle, TV | Mit 0 Kommentaren

Once upon a time gab es eine berühmte Daily Soap mit dem Titel Guiding Light in Deutschland bekannt unter dem Namen Springfield Story. Vor Ende der Serie 2009 gaben sich die Produzent_innen einen Ruck und bauten dort eine lesbische Storyline zwischen der reichen und arroganten Hotelbesitzerin Olivia und der netten, mütterlichen Natalia ein. Das Ergebnis war spektakulär und die Fanbase erreichte in kurzer Zeit große Ausmaße in aller Welt. Dass das Paar, von den Fans liebevoll Otalia abgekürzt, am Schluss der Serie ein Happy-End aber keinen offiziellen Kuss bekam, lassen wir mal beiseite.

OtaliaWed03-1

Mit dem Ende der Serie kam auch mehr oder weniger das Ende der TV-Karriere der Schauspielerinnen Chrystal Chappell (Olivia) und Jessica Leccia (Natalia).

Die Erstere erkannte aber schon sehr bald das Potential einer lesbischen Fanbase und startete kurz nach Ablauf der Serie per Crowdfunding eine eigene Webserie mit dem Titel “Venice The Series“, diese konnte allerdings nur die hartgesottensten Fangirls glücklich machen. Auch wenn sich in der Webserie Chappell und Leccia schon nach 20 Sekunden endlich küssen durften.

Aber das schien auch mehr Übung für die Produktionsfirma Open Books von Chappell gewesen zu sein, denn die darauf folgende Produktionen hatten mehr Qualität, so z. B. die Kooperation mit Bella Books bei der Webserie Beacon Hill-The Series.

Jetzt versucht Open Books zusammen mit der Autorin Marisa Calin den Sprung auf die große Leinwand mit dem Film A Million Happy Nows. In dem wieder Chappell und Leccia zusammen zu sehen sein werden, auch wieder als Liebespaar nach dem Motto Never Change a winning Team.

a million happy nows 1Im Film spielt Chappell den Serienstar Lainey Allen. Sie möchte nach 20 Jahren aus dem Business aussteigen, da sie vom Jugendwahn des Fernsehens frustriert ist. Zusammen mit ihrer Partnerin und Publizistin Eva Morales (Leccia) zieht sie in ihr Wochenendhaus um das restliche Leben gemeinsam und in Ruhe zu genießen. Durch diesen Schritt kommen plötzlich kleine Veränderungen im Verhalten von Lainey zu Tage und Eva schlägt einen Besuch beim Arzt vor. Der Film zeigt das Leben des Paares nach der schweren Diagnose Alzheimer.

Zu sehen ab Herbst 2015 auf diversen LGBT Festivals.

Weiter Infos:
Offizielle Webseite: http://amillionhappynows.com/
Facebook Fanseite: https://www.facebook.com/amillionhappynows

Trailer:
YouTube Preview Image

Fotocredit: Facebook Fanseite A Million Happy Nows & Screenshot Guiding Light

Daniela Zysk

Co-Gründerin von phenomenelle. Sie erlebte ihre ersten Lesbenbabyschritte in der schwäbischen Provinz und war dann später in Köln in mehreren LGBTIQ Organisationen tätig, wo sie u.a. den WomenPride gründete und im Moment das Filmfestival homochrom unterstützt. Sie ist ein unverbesserlicher Happy-End Freak und findet die Vernetzungsmöglichkeiten dank der Social Networks das Größte seit der Erfindung von kalten koffeinhaltigen Getränken.

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