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SÜT Köln

Ja zur Ehe – Kampagne aus Österreich

Von Daniela Zysk | Am 9. Juni 2015
Kategorien: informelle, Pride | Mit 0 Kommentaren

JA zur Ehe von Homosexuellen. SCHENKEN SIE UNS IHR LIKE!

Posted by Madonna24 on Samstag, 6. Juni 2015

Unsere südlichen Nachbar_innen aus Österreich liegen ja in Punkto Gleichstellung noch weiter zurück als wir in Deutschland. Das konnten der Eurovision Song Contest der Conchita Wurst und homosexuelle Ampelpärchen nicht ändern.

Auch wenn seit 2004  infolge der Umsetzung von EU-Antidiskriminierungsvorschriften die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung gesetzlich verboten ist und es seit 2009 eine Art der registrierten, staatlichen Anerkennung für gleichgeschlechtliche Paaren gibt (allerdings mit weniger Rechten, was besonders die Stiefkindadoption betrifft; und es ist auch nicht erlaubt einen gemeinsam Nachnamen zu tragen). Der Ton gegenüber Lesben und Schwulen bleibt sehr rau und diskriminierend. Entsprechende Aussagen von Politiker_innen und “Prominenten” wie Sänger Andreas Gabalier sind dort fast an der Tagesordnung, auch wenn laut Statistik 58% der Österreicher_innen für eine Eheöffnung stimmen würden.

So überraschte die Neuigkeit doch sehr positiv, dass das größte Frauenmagazin Österreichs Madonna24 vor einigen Tagen eine Kampagne mit dem Titel “Ja zur Ehe von Homosexuellen” startete, bei der lesbische Paare über ihr Leben und ihre Diskriminierungserfahrung erzählen. Zu Wort kommt unter anderem Aktivistin Anastasia, die vor einiger Zeit aus dem Wiener Cafe Prückel geworfen wurde, weil sie dort ihre Freundin zur Begrüßung geküsst hatte. Queer.de berichtete darüber: Lesbisches Paar aus dem Kaffeehaus geworfen

„Oft wird man als lesbisches Pärchen sexualisiert angeschaut, angegriffen, beschimpft. Zu hören, dass die Prückel-Chefin für unseren Rauswurf auch noch Schokolade und Blumen bekommen hat, war schlimm!“

Es bleibt also wichtig, dass wir nicht nur in Deutschland weiter für unsere völlige Gleichstellung kämpfen.

Fotocredit: Sabine Arnolds

Daniela Zysk

Co-Gründerin von phenomenelle. Sie erlebte ihre ersten Lesbenbabyschritte in der schwäbischen Provinz und war dann später in Köln in mehreren LGBTIQ Organisationen tätig, wo sie u.a. den WomenPride gründete und im Moment das Filmfestival homochrom unterstützt. Sie ist ein unverbesserlicher Happy-End Freak und findet die Vernetzungsmöglichkeiten dank der Social Networks das Größte seit der Erfindung von kalten koffeinhaltigen Getränken.

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