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Vegan Challenge

Die eingebrockte Suppe – abends Nr. 8

Von Sabine Arnolds | Am 13. April 2013
Kategorien: Phenomenelle Vegan Challenge, Vegan Challenge | Mit 2 Kommentaren

So gern ich koche, aber nach einem langen Arbeitstag darf der Aufwand max. eine 3/4 Stunden dauern. Und was gibt’s da einfacheres als eine Suppe. Gemüse in Gemüsebrühe kochen, würzen, pürieren und ein wenig Sauerrahm, Sahne oder Schmand rein. Fertig ist der Genuss. Während der veganen Woche muss ich die Milchprodukte natürlich ersetzen. Anders als Sojamilch ist Soja Cuisine ein wirklich guter Ersatz für Sahne. Mitgekocht verfliegt nämlich der leicht muffige Sojageschmack, der mich bei der Milch so stört. Heute Abend gibt’s Erbsensuppe. Ich liebe die kleinen grünen Kügelchen. Tiefgefroren sind sie das ganze Jahr über verfügbar.

Vegane Erbsensuppe

In der Zeitung fand ich letztens ein vegetarisches Rezept für Erbsensuppe. Da ich’s ziemlich abgeändert habe, dürfte das komplette Rezept kein Problem sein. Zutaten:

  • 500 g tiefgefrorene Erbsen (so genau nehme ich’s aber oft nicht, darf auch mehr oder weniger sein)
  • 2 große Kartoffeln oder 4 kleinere (wie viel ihr am Ende nehmt, bleibt euch überlassen, je mehr Kartoffel, desto sämiger die Suppe)
  • ca. 1 Liter Gemüsebrühe (beim 1. Versuch habe ich zuviel genommen. Leider war dann die Suppe zu dünn)
  • 125 ml Soja Cuisine
  • 1-2 EL frischer Basilikum (ich liebe Basilikum, schon der Duft bringt mich um die Sinne, aber wer’s nicht mag, nimmt einfach was anderes, z. B. Petersilie)
  • Salz und Pfeffer
  • ein Schuss Zitronen- oder Limettensaft, manchmal tue ich auch eine Prise klein gehäkselte getrocknete Minze rein. Nur ein Hauch, das gibt angenehmen Frische.
  • 150 g weißer Tofu (Räuchertofu geht auch)
  • Sojasauce von Yamaso (ist die beste, finde ich)
  • Walnussöl

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Kartoffeln schälen und klein schneiden, mit den Erbsen und der Gemüsebrühe kochen. Es dauert ca. 10-15 Minuten bis die Kartoffeln weich sind. Am Ende noch den klein geschittenen Basilikum dazu geben. Dann Topf vom Herd nehmen und Suppe pürieren. Wieder auf den Herd Soja Cuisine, Salz, Pfeffer (ich nehm’ nur ganz wenig, weil ich den Pfeffergeschmack nicht so mag) und Zitronensaft dazu. Fertig. Suppe nicht mehr richtig kochen lassen, sonst gerinnt die Soja Cuisine.

Als knusprige Einlage habe ich mir angebratene Tofuwürfel überlegt. Damit der weiße Tofu nicht so fad schmeckt, mariniere ich ihn mit Sojasauce (ca. 1 EL vermute ich mal) und etwas Walnussöl. Pfanne erhitzen und Würfel mit der restlichen Soja-Walnuss-Öl-Marinade reingeben, anbraten und direkt auf den Teller Suppe geben.

Sabine Arnolds

Ist eine der beiden Gründerinnen von phenomenelle. Die Idee spannende Geschichten um Frauen gesammelt auf einer Seite zu erzählen und ihr eigenes Online-Magazin herauszugeben, treibt sie schon mehrere Jahre um. Ein Lebenstraum wird Wirklichkeit.

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2 Kommentare

  1. Anke14. April 2013 um 12:24Antworten

    Lecker wars, da Du gut würzen kannst, besonders die Tofuwürfelchen!Sollte das nicht eine Kartoffelsuppe sein?

  2. Sabine Arnolds14. April 2013 um 14:24AntwortenAuthor

    Danke :-) Die gab’s doch gestern und muss noch als Post verarbeitet werden. Das ist die Erbsensuppe.

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