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Vegan Challenge

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Denn sie wusste nicht, wie vegan sie es tut

Seit 20 Jahren oder so esse ich kein Fleisch mehr. Abgesehen von anfänglichen Umstellungsgelüsten und Rückfällen konnte ich mir Fleichgenuss sehr schnell nicht mehr vorstellen. Auch nach 10 Tagen fordert mich das vegan Kochen noch heraus. Um so freudiger entdecke ich, eines meiner Standard-Gerichte ist vegan: Spaghetti Bolognese à la Sabine e Viana. Das Rezept habe ich mir im Laufe der Jahre selbst zurecht gezubbelt. Und das kommt rein:

  • 500 g Nudeln (italienische – natürlich ohne Ei – oder Bio-Vollkorn) Viana Veggie Hack
  • 1 Paket Veggie Hack
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose/Glas passierte Tomaten (am besten stückig)
  • Salz + scharfes Paprika
  • 1 TL Thymian
  • 1 EL Oregano, Majoran

Und so geht’s: Möhre und Zwiebel klein hacken, ebenso die Knoblauchzehen. Topf erhitzen. Möhre- und Zwiebelstückchen in Olivenöl anschwitzen lassen. Dann das Paprikapulver dazugeben und Tomatenmark. Ruhig ein paar Minuten unter Rühren mitschwitzen. Mit einem Schuß Rotwein (wer lieber ohne Alkohol kocht, kann auch Balsamicoessig nehmen) ablöschen und kurz einkochen. Dann das Paket Veggie Mince Hack dazugeben und ein wenig (immer ans Rühren denken) köcheln lassen. Die passierten Tomaten dazu (In Bio-Qualität sind am besten die von LaSelva. Von Zwergenwiese lasse ich die Finger, die sind mir zu wässrig). Erhitzen und dann die Gewürze sowie das Salz und die zwischenzeitlich magisch klein gehackten Knoblauchzehen dazu (beim Würzen ein bisschen auf das eigene Geschmacksempfinden achten). Je nachdem wie ich grad drauf bin, tue ich auch noch etwas Gemüsebrühe dazu. Die Soße darf ruhig eine Weile vor sich hinschmurgeln (noch so ein Oma-Wort). Nudeltopf mit Wasser füllen, zum Kochen bringen, Salz rein und dann die Nudeln.

Vollkornnudeln mit veganer Bolognese

A propos Nudeln: Also meins sind sie in Vollkorn-Qualität nicht wirklich. Italienische Hartweizennudeln sollten eigentlich okay sein. Ich nehme am liebsten De Cecco. Aber trotz intensiver Suche konnte ich noch keine endgültige Bestätigung finden, ob die nun wirklich komplett vegan sind. In den einschlägigen Einkaufslisten werden sie nicht aufgeführt. Da die Firma aber auch Eiernudeln produziert, mag das evtl. daran liegen? Ich weiß es nicht und mehr Zeit habe ich für eine intensive Recherche auch nicht.

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2 thoughts on “Denn sie wusste nicht, wie vegan sie es tut”

  1. Susanne Lück sagt:

    Das stimmt wohl … so manch eine weiß gar nicht, dass sie etliche liebgewonnene Gerichte bereits vegan genießt. Das gilt u. a. auch für (selbstgekochte): Nudeln mit Tomatensauce, Bratkartoffeln mit Spinat, Linsensuppe, Kartoffelbrei oder Knödel mit Möhren, Falafel, grünen oder Gurken-Salat mit Italian Dressing, Marmeladentoast, schwarzen Tee und Fruchtsorbet.:)

  2. Jep, gibt eigentlich ganz vieles, darf nur keine Butter oder so dran sein :-). Ich verwende z. B. im Thai- oder Indian Curry meist Ghee (geklärtes Butterfett). Das muss ich durch Öl ersetzen 🙂

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