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Lesbische Serien streamen: Teil 2 – Maxdome

Von Daniela Zysk | Am 21. Mai 2015
Kategorien: Featured, kulturelle, TV | Mit 0 Kommentaren

LGBT-Inhalte und -Meilensteine

Wir stellen euch ja bei phenomenelle immer wieder neue Serien und Filme mit lesbischem Inhalt vor, die allerdings nicht immer legal in Deutschland zu sehen sind. Nun haben wir uns mal die drei bekanntesten Streamingdienste in Deutschland vorgenommen und euch eine Liste von Serien und Filmen zusammengestellt, die ihr dort gegen eine geringe Gebühr der jeweiligen Dienste anschauen könnt.
Als Grundlage dienten uns Maxdome (7,99 Euro monatlich), Netflix (ab 7,99 Euro monatlich) und Amazon Prime (49 Euro jährlich).

In Teil 2 möchte ich euch diverse Serien bei Maxdome vorstellen. Ich füge auch bei einigen Titeln persönliche Kommentare hinzu. Denkt aber daran, dass die Geschmäcker verschieden sind. Außerdem laufen einige Serien parallel bei mehreren Streamingdiensten. Also alles ohne Gewähr. Ich freue mich auch, wenn ihr mir ergänzende Tipps geben könnt.
Und überall gilt: Spoilerwarnung!

Serien bei Maxdome:

Desperate Housewives

Inhalt: Sie leben ein perfektes Leben in einer perfekten amerikanischen Vorstadt. Doch diese perfekten (Haus-)Frauen mit ihren perfekten Männern und perfekten Kindern sind nicht ganz so perfekt, wie sie tun. Hinter der Fassade verbergen sich dunkle Geheimnisse, werden fiese Intrigen gesponnen und zeigen sich menschliche Abgründe.
Natürlich durfte in dieser Serie auch die lesbische Storyline nicht fehlen. Sie kam in der sechsten Staffel der Serie in Gestalt der früheren Stripperin Robin, die mit Housewife Katherine erst das Haus und dann das Bett teilt. Ich fand die Geschichte ganz nett, und bei den Schauspielerinnen Dana Delany (Body of Proof) und Julie Benz (Buffy, Defiance) stimmte auf jeden Fall die Chemie.
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Lip Service

Inhalt: Lip Service ist eine britische Dramaserie über eine Gruppe lesbischer und bisexueller Frauen im schottischen Glasgow. Alle Infos zur ersten Staffel findet ihr hier: http://www.phenomenelle.de/kulturelle/lesbenleben-in-glasgow-lip-service/
Die Serie ist wie L-Word und doch anders. Toll fand ich Laura Fraser, die schon in dem Film “Ninas himmlische Köstlichkeiten” eine lesbische Rolle spielen durfte. (Gibt es übrigens auch kostenlos bei Maxdome zu sehen).
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Skins

Inhalt: Eine wilde Reise durch die Gefühlswelt einer Gruppe von Highschool-Freunden. Auf der Suche nach ihrem Platz auf der Welt brechen sie Herzen und durchleben die gesamte Bandbreite von Teenager-Problemen in der heutigen Gesellschaft.
Ich gebe zu, das schon das englische Original der Serie nicht ganz mein Geschmack war und so habe ich die lesbische Storyline dieser Version nur am Rande verfolgt. Nach einer Staffel war Schluss mit der US Kopie. Ich persönlich fand die Versuche des Onlinemagazins Afterellen am unterhaltsamsten, die die x-te Version von “Lesbe schläft mit Typen” positiv zu verkaufen versuchten und jede Menge Prügel dafür einstecken mussten.
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Verbotene Liebe

Inhalt: Ich glaube zu dieser ARD Vorabendserie gibt es nicht mehr viel zu erklären. Es gibt bei Maxdome alle alte Folgen zu sehen. Schwelgt in Erinnerungen mit “Erika und Nina” oder “Nina und Jule” oder “Carla und Hanna” oder “Carla und Susanne” oder…Meine Lieblingsszene ist bis heute die, in der Carla und Hanna für ein Schäferstündchen verschwinden wollen und “Wir müssen mal den Heizkörper entlüften” als Ausrede benutzen. Nie wieder war lesbische Liebe so romantisch.
Die Serie hatte aber schon vor Jahren ihren Horizont überschritten und Gerüchte besagen, das ein endgültigs Ende kurz bevor steht. Wir hatten mit dem letzten lesbischen Traumpaar der Serie “Marbecca” auch ein Interview geführt: http://www.phenomenelle.de/kulturelle/interview-mit-marbecca-aus-vl/

In der Serie war in den Anfangsjahren auch die offen lesbische Schauspielerin Meike Gottschalk zu sehen (sie spielt eine Hetera), die einige von euch sicher kennen.
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Lost Girl

Inhalt: Seit 10 Jahren zieht Bo verloren durch die Welt, weil ihre sexuellen Begegnungen für die jeweiligen Partner_innen tödlich enden. Als Bo Kenzi vor einer Vergewaltigung rettet, in dem sie dem Bösewicht das Leben aussaugt, bringt sie eine vor den Menschen verborgene Spezies auf ihre Spur, die Fae. Allesamt übernatürliche Wesen wie Werwölfe, Vampire oder Amazonen. Endlich erfährt Bo, was sie ist, eine Succubus. Um zu überleben und sich von Verletzungen zu heilen, braucht sie Sex. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Kenzi, den Fae Dyson und Trick sowie der menschlichen Ärztin Lauren bekämpft sie auf der Suche nach ihrer wahren Geschichte böse Fae und Menschen.
Lost Girl gehört zu den vielen großartigen Serien, die in den letzten Jahren aus Kanada kommen. Dass Bo Frauen wie Männer liebt und mit wechselnden Partner_innen schläft, wird in der sexpositiven Serie kaum diskutiert und nicht gelabelt. Ihre Beziehung zur lesbischen Fan-Favoritin Dr. Lauren Lewis erhält ebenso viel Raum wie die zu Werwolf Dyson. Die Chemie zwischen Hauptdarstellerin Anna Silk und “Dr. Hotpants” aka Zoie Palmer war so überwältigend, dass deren kurzlebig gedachte Nebenrolle zu einem Hauptcharakter befördert wurde. Lost Girl hat sich eine der treuesten Fangemeinden erobert. Die sorgte 2014 sogar dafür, dass die Serie und Palmer jeweils den Publikumspreis bei den kanadischen Screen-Awards abräumen konnten. Letzterer ging 2015 dann an Anna Silk.

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Hart of Dixie

Inhalt: Die ambitionierte frischgebackene New Yorker Ärztin Zoe Hart möchte sich auf dem Gebiet der Herzchirurgie spezialisieren. Um jedoch das nötige Stipendium dafür zu bekommen, muss sie ein Jahr lang die Praxis eines Provinzstädtchens in Alabama leiten.
Im baldigen Freundinnenkreis befindet sich auch die am Anfang etwas naive Crickett, die am Ende der Staffel 3 dann mit einem großen Knall aus dem Schrank kommt. Hinweis: Schaut die Serie nur mit Sonnenbrille. Die knalligen Farben könnten sonst zu Schäden auf der Netzhaut führen.
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Daniela Zysk

Co-Gründerin von phenomenelle. Sie erlebte ihre ersten Lesbenbabyschritte in der schwäbischen Provinz und war dann später in Köln in mehreren LGBTIQ Organisationen tätig, wo sie u.a. den WomenPride gründete und im Moment das Filmfestival homochrom unterstützt. Sie ist ein unverbesserlicher Happy-End Freak und findet die Vernetzungsmöglichkeiten dank der Social Networks das Größte seit der Erfindung von kalten koffeinhaltigen Getränken.

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