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SÜT Köln

Lesbisch-feminstischer Chor Le Zbor singt Solidaritätsbotschaft

Von Sabine Arnolds | Am 6. Februar 2014
Kategorien: Featured, kulturelle, Musik, Pride | Mit 0 Kommentaren

Screenshot from "Le Zbor - To Russia with love"

Foto: Screenshot des Chors aus dem Video von Le Zbor “To Russia with Love”

Mit Katjuscha To Russia with Love

Schlag auf Schlag gehen im Vorfeld der Olympiade 2014 Songs, Videos und Aktionen viral, die Solidarität mit den russischen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*- und Interpersonen ausdrücken oder die verschärfte Lage für diese Bevölkerungsgruppe anprangern. Nun solidarisiert sich auch der osteuropäische lesbisch-feministische Chor Le Zbor. In einem bewegenden Video stellen die Sängerinnen den olympischen Fakellauf nach. Die Flamme wird am Ende auf besondere Weise entzündet, die Olympischen Ringe in rot, blau, gelb, grün und orange um einen 6. pinkfarbenen ergänzt. Dazu singen die Chordamen das weltweit bekannte russische Liebeslied Katjuscha. Eine klare Botschaft, die ganz ohne Russlandfeindlichkeit und erhobenen Zeigefinger auskommt.

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Katjuscha gehört zu den populärsten Schlagern russischer Sprache. Geschrieben wurde das Liebeslied ursprünglich 1938. Es erzählt vom Mädchen Katjuscha und seiner Liebe zu einem Soldat, der fern der Heimat in den Krieg zieht. Nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion 1941 erlangte es für die russischen Frontsoldaten eine besondere Bedeutung und wurde weltweit populär. Bis heute gibt es unzählige Variationen des Klassikers, auch die italienischen und griechischen Partisanen adaptierten es und dichteten neue Texte darauf.

Mehr zu Le Zbor
Le Zbor, der erste osteuropäische lesbisch-feministische Chor, gründete sich 2005 in Kroatien und hat sich seitdem nach eigener Aussage eine Reputation als “große Beförderin der Menschenrechte” einen Namen gemacht. Neben Auftritten, unter anderem beim Various Voices Festival in London 2009 und den Gay Games in Köln 2010, beteiligt sich Le Zbor an verschiedenen Kunstprojekten. Dabei covern sie eine Mischung aus kroatischen und internationalen Pop und Rock Hits, traditionellen und revolutionären Liedern. Auch Katjuscha gehört bereits seit längerem zum Repertoire des Chors.

Facebook-Seite von Le Zbor

YouTube-Kanal: lezborofficial

Englische Webseite Le Zbor

Live and Let Love aus Schweden

Ein ähnlich unaufgeregtes und einfach klares Statement, ohne große Marketingmaschinerie, gelang vor einigen Tagen auch mit einem schwedischen Video. Darin singen 2.000 Menschen im Olympia-Stadion von Stockholm die russische Nationalhymne. Sie unterstützen damit den “Regenbogen in Russland” und wünschen allen Athlet_innen gute Spiele. Unter dem Hashtag #liveandletlove kann jede_r eine eigene regenbogenfarbene Version des Songs uploaden.

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Sabine Arnolds

Ist eine der beiden Gründerinnen von phenomenelle. Die Idee spannende Geschichten um Frauen gesammelt auf einer Seite zu erzählen und ihr eigenes Online-Magazin herauszugeben, treibt sie schon mehrere Jahre um. Ein Lebenstraum wird Wirklichkeit.

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