phenomenelle

informelle

LITFEST homochrom

Nun ist es offiziell – Lori Lindsey ist eine von uns!

Lori Lindsey, London 2012

Sehr gute Freundinnen: Lindsey und Rapenoe

Wenige Wochen nach den Olympischen Spielen 2012 in London outet sich Lori Lindsey im Interview mit autostraddle.com. Damit bestätigte die Amerikanerin nun offiziell, was die meisten bereits vermuteten und zog mit ihrer besten Freundin Megan Rapinoe gleich, die die Tatsache, dass sie Frauen liebt, bereits im März dieses Jahres öffentlich machte. 

Ihr persönliches Coming Out hatte die 32-Jährige bereits mit Anfang 20. Als Lesbe war es ihr schon immer wichtig, die Rechte von Homosexuellen zu unterstützen, sie nutzte dazu unter anderem ihren Twitter-Account. Von ihrer Mutter, die bereits seit 25 Jahren mit einer Partnerin zusammen lebt, wurde Lindsey erzogen, stolz darauf zu sein, wer sie ist. Daher lebte sie stets ohne Angst und ging schon immer offen mit ihrer Sexualität um. Dass ihr Lesbisch-Sein noch nicht schwarz auf weiß veröffentlicht wurde, läge einfach daran, dass sie bisher noch nicht im Interview danach gefragt worden sei, so die amerikanische Fußballnationalspielerin.

Mit diesem letzten Schritt in die Öffentlichkeit möchte sie vor allem jungen LGBTQ-Menschen Mut machen, stets stolz auf sich selbst zu sein und auch zu bleiben.

Für alle die noch ein wenig träumen möchten: Lori Lindsey ist seit kurzem wieder zu haben.

Und denjenigen, die nach dem Gossip Frauenfußball auf Top-Niveau sehen wollen, sei angeraten, heute den Fernseher einzuschalten. Eurosport überträgt ab 12:15 Uhr live das Finale der U-20 Frauenfußball-WM in Japan zwischen Deutschland und den USA.

Related Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Anzeige


Anzeige LITfest homochrom 06.–08.08.2021

visuelle

  • Fernsehinfos vom 25.09. bis zum 08.10.2021
  • Fernsehinfos vom 11.09. bis zum 24.09. 2021
  • Buchtipp: Daniela Schenk: Mein Herz ist wie das Meer
  • Buchtipp: Elke Weigel – „Wind der Freiheit“
  • Buchtipp: „Riss in der Zeit“ von Ahima Beerlage
  • Filmtipp zum 75. Geburtstag von Ilse Kokula
  • Ilka Bessin: Abgeschminkt – Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede
  • Interview und Verlosung zu 25 Jahre „Krug & Schadenberg“
  • Der Schottische Bankier von Surabaya: Ein Ava-Lee-Roman
  • CD-Review: LAING sind zurück mit neuem Album
  • Interview: „Diversity muss von der Führung kommen“
  • 5 Serien für Fans starker TV-Charaktere …
  • „Danke Gott, dass ich homo bin!“ – Filmreview von „Silvana“
  • Buchrezi: „Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte“
  • Rückblick auf die NorthLichter
  • DVD-Rezi: „Call My Agent“ – Staffel 2
  • Berlin: Etwas andere Pride Parade am 23. Juni 2018 …
  • Buchrezi: Carolin Hagebölling „Ein anderer Morgen“
  • Ausstellungseröffnung „Lesbisches Sehen“ im Schwulen Museum Berlin
  • „The Einstein of Sex“ – Stück über Magnus Hirschfeld
  • „Here come the aliens“ – Das neue Album von Kim Wilde
  • Album-Review: Lisa Stansfield „Deeper“
  • Theater X: Deutschlands vergessene Kolonialzeit
  • Berührend humorvoll: die Serie „Call My Agent“ – mit lesbischer Hauptfigur