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EM Schweden 2013: Viertelfinale gewonnen!

Von Melanie | Am 23. Juli 2013
Kategorien: informelle, Sport | Mit 0 Kommentaren

Trotz Mängel ein guter Ausgang

Bei sengender Hitze trat die deutsche Nationalmannschaft im Viertelfinale gegen starke Italienerinnen an – und gewann das kampfbetonte Spiel, vor den Augen des extra angereisten DFB-Präsidenten Niersbach, durch das Tor von Simone Laudehr mit 1:0.

Germany Women's National Team Departs To Sweden

DFB-Präsident Niersbach mit Torfrau Nadine Angerer vor der Abreise der Nationalelf in Frankfurt

Technische Unzulänglichkeiten in der ersten Hälfte enorm

Die deutschen Frauen begannen mit drei Veränderungen in der Startelf (Mittag für Marozsan, Gößling und Cramer nach Krankheit bzw. Sperre wieder zurück) und zeigten trotz der hohen Temperaturen von der ersten bis zur letzten Minute eine vorbildliche Einstellung, was den Kampf- und Siegeswillen angeht. Dabei zeigten sie den nötigen Biss, der in den Vorrundenspielen häufig gefehlt hat. Dennoch war die erste Hälfte von unzähligen Stopp- und Zuspielfehlern gespickt, wie ich es bei einer deutschen Nationalmannschaft noch nie gesehen habe. Es fehlte an Struktur und einem ruhigen Spielaufbau. Viele der Pässe landeten beim Gegner und unser Team konnte sich glücklich schätzen, dass die eigene Abwehr eine sehr gute Leistung bot und die Italienerinnen daraus kein Kapital schlagen konnten.

Das nötige Quäntchen Glück endlich da

Bereits in der zweiten Spielminute hielten die deutschen Fans den Atem an, als der Kopfball von Saskia Bartusiak, der die Situation eigentlich klären sollte, an die eigene Latte ging. Immer dann, wenn das deutsche Team es schaffte, die Pässe an die eigene Mitspielerin zu bringen, entstand ein ansatzweise druckvolles Spiel und daraus brenzlige Szenen vor dem italienischen Tor. Doch auch hier waren die Deutschen auf das nötige Glück angewiesen, als der Schuss von Simone Laudehr in der 26. Minute entscheidend abgefälscht wurde und unhaltbar zur 1:0 Führung einschlug. Weitere Chancen konnten nicht genutzt werden.

Mit Marozsan wurde das Passspiel sicherer

Zu Beginn der zweiten Hälfte drängte das italienische Team zunächst auf den Ausgleich ehe sich die Favoritinnen aus Deutschland wieder sammelten und das Spiel in Richtung des gegnerischen Tores verlagern konnten. Besonders stark präsentierte sich dabei Laudehr, die immer besser ins Spiel kam, aber mehrfach an der Keeperin scheiterte. Nachdem Marozsan für Mittag eingewechselt wurde, bekam das Spiel der deutschen Nationalmannschaft deutlich mehr Struktur und gewann an Sicherheit. So prüfte sie die gegnerische Torfrau mit knallharten Distanzschützen und öffnete das Spiel mit tollen Pässen in freie Räume. Die beste Chance vergab jedoch Keßler, als sie frei vor dem Tor, den Lattenabpraller von Marozsans Freistoß nicht in das leere Tor bugsieren konnte. So blieb es bis zur letzten Minute spannend, da die Italienerinnen sich nie aufgaben und immer wieder für Chancen vor Angerers Tor suchten.

Im Halbfinale gegen Gastgeber Schweden

Der Sieg ging aufgrund der zweiten Hälfte und der wirklich bemerkenswerten Einstellung absolut in Ordnung, aber derartige technische Unzulänglichkeiten dürfte der nächste Gegner wesentlich besser nutzen zu wissen. Im Halbfinale müssen die deutschen Frauen unter Beweis stellen, ob sie ihre Leistungen aus dem Vorbereitungsspiel gegen Weltmeister Japan abrufen können – denn die werden sie gegen die bisher sehr stark spielenden Schwedinnen brauchen, um in das Finale einziehen zu können. Hinzu kommt die Sorge, ob Celia Okoyino da Mbabi bis dahin wieder fit ist, da sie mit einer Muskelzerrung in der zweiten Halbzeit gegen Italien ausgewechselt werden musste.

Foto: © DFB Poolbilder / getty images

Die Halbfinalspiele

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Melanie

unterstützt das Projekt in erster Linie als „supportelle“, passt aber wie phenomenelle in keine Schublade und wird im Rahmen ihrer breit gefächerten Interessen, zu denen unter anderem Sport, (Hör-) Bücher, Filme, Games, Musik, Networking u.v.m. gehören, den ein oder anderen Artikel beisteuern. Beruflich arbeitet sie im Bereich der Gewaltprävention

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