phenomenelle

informelle

LITFEST homochrom

EM-Qualifikationsspiel: Deutschland – Rumänien 5:0

Bildquelle: aboutpixel.de/weibl. fussballfan ©Franziska Krause

Im Länderspiel am 31. Mai 2012 gegen die rumänische Nationalmannschaft gelang den deutschen Damen ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Qualifikation für die EM, die nächstes Jahr in Schweden stattfindet.

Im Fernduell mit den Spanierinnen musste Bundestrainerin Sylvia Neid auf mehrere Leistungsträgerinnen verzichten. Dabei war ich vor allem sehr gespannt, ob sich der Ausfall von Torjägerin Celia Okoyino da Mbabi bemerkbar machen würde, die sich in den letzten Spielen als wahre Tormaschine präsentierte.

Das Spiel begann bereits nach 46 Sekunden mit dem ersten Tor durch Linda Bresonik verheißungsvoll, verlief dann aber zeitweise sehr zerfahren. Dzsenifer Marozsan und Alexandra Popp (3 Tore) trugen zum Endstand in Höhe von 5:0 bei.

Gegen sehr defensiv spielende Rumäninnen taten sich die deutschen Damen teilweise sehr schwer. Auch wenn das Spiel von vielen Fehlpässen geprägt war und das Zusammenspiel viel Verbesserungspotential geboten hat – die kämpferische Einstellung der deutschen Nationalmannschaft stimmte von der ersten bis zur letzten Minute. Die Höhe des Ergebnisses geht auf jeden Fall in Ordnung, auch wenn die sehr schwach spielende rumänische Torfrau das ein oder andere Tor hätte verhindern können.

Die Leistungen der Damen in den letzten Jahren haben mit Sicherheit dazu beigetragen, dass die Erwartungen an die Spielqualität und das Ergebnis eines Spiels gegen vermeindlich schwächere Mannschaften sehr hoch sind und es kann nicht geleugnet werden, dass zwischendurch etwas Langeweile und Enttäuschung aufgekommen ist. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass, neben dem Fehlen mehrerer Leistungsträgerinnen, den Spielerinnen eine lange Saison in den Knochen steckt.

Und das Wichtigste: Die Damen-Nationalmannschaft führt nun mit 6 Punkten Vorsprung die Tabelle der Gruppe 2 an – vor den Spanierinnen, die allerdings noch ein Spiel weniger absolviert haben. Bereits mit dem nächsten Spiel gegen Kasachstan am 15. September sollten die deutschen Damen die Qualifikation mit einem Sieg besiegeln können.

Related Posts

One thought on “EM-Qualifikationsspiel: Deutschland – Rumänien 5:0”

  1. Undine sagt:

    Schöner Artikel! Frauenfußball ist immer noch zu wenig in den Medien vertreten….
    Passend zum Thema habe ich die Tage folgende Petition im Netz gefunden:
    http://www.frauenfussball-in-die-medien.de/index.php/unterschriften-signs.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Anzeige


Anzeige LITfest homochrom 06.–08.08.2021

visuelle

  • Fernsehinfos vom 03. bis zum 18.12.2022
  • Fernsehinfos vom 19.11. bis zum 02.12.2022
  • Buchtipp: Daniela Schenk: Mein Herz ist wie das Meer
  • Buchtipp: Elke Weigel – „Wind der Freiheit“
  • Buchtipp: „Riss in der Zeit“ von Ahima Beerlage
  • Filmtipp zum 75. Geburtstag von Ilse Kokula
  • Ilka Bessin: Abgeschminkt – Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede
  • Interview und Verlosung zu 25 Jahre „Krug & Schadenberg“
  • Der Schottische Bankier von Surabaya: Ein Ava-Lee-Roman
  • CD-Review: LAING sind zurück mit neuem Album
  • Interview: „Diversity muss von der Führung kommen“
  • 5 Serien für Fans starker TV-Charaktere …
  • „Danke Gott, dass ich homo bin!“ – Filmreview von „Silvana“
  • Buchrezi: „Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte“
  • Rückblick auf die NorthLichter
  • DVD-Rezi: „Call My Agent“ – Staffel 2
  • Berlin: Etwas andere Pride Parade am 23. Juni 2018 …
  • Buchrezi: Carolin Hagebölling „Ein anderer Morgen“
  • Ausstellungseröffnung „Lesbisches Sehen“ im Schwulen Museum Berlin
  • „The Einstein of Sex“ – Stück über Magnus Hirschfeld
  • „Here come the aliens“ – Das neue Album von Kim Wilde
  • Album-Review: Lisa Stansfield „Deeper“
  • Theater X: Deutschlands vergessene Kolonialzeit
  • Berührend humorvoll: die Serie „Call My Agent“ – mit lesbischer Hauptfigur