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Internationales Frauenfilmfestival in Köln 2014

Plakatmotiv Frauenfilmfestival 2014, © IFFFVom 8. bis 13. April 2014 findet zum neunten Mal das Internationale Frauenfilmfestival (IFFF) statt. Laut eigener Aussage, eines der größten und bedeutendsten Frauenfilmfestivals weltweit. Das IFFF dient dazu, die Sichtbarkeit von Frauen in den diversen Filmberufen (Regisseurinnen, Kamerafrauen und andere Filmschaffende) zu erhöhen und als Plattform, um deren aktuelle Arbeiten zu präsentieren.

Neben den Filmvorführungen gibt es viele weitere Veranstaltungen die der Vernetzung oder der Fortbildung der Filmschaffenden dient, aber auch Workshops zur praktischen Medienarbeit für Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren. Das Festival findet jährlich wechselnd in den Städten Köln und Dortmund statt und wurde 2006 aus den zwei Frauenfilmfestivals Femme Total (Dortmund) und Feminale (Köln) gegründet.

In der Sektion begehrt! – filmlust queer werden dieses Jahr 28 aktuelle Lesben-, Queer- und Transgenderfilme gezeigt. Daneben gibt es außerdem einige Panel-Diskussionen und Workshops. Wir haben für euch ein paar Trailer und Videos der Filme rausgesucht.

Bild: Plakatmotiv © Frauenfilmfestival (IFFF) 2014

EXPOSED
R: Beth B, USA 2013, 78’, Dok
Nacktsein auf hohem Niveau! In der faszinierenden Neo-Burlesque-Szene New Yorks haben sehr unterschiedliche Menschen einen Ort gefunden, um sich künstlerisch und politisch auszudrücken – jenseits gesellschaftlicher Normen. Underground-Künstlerin Beth B gibt Einblick in die Szene. Im Anschluss: Burlesque-Performance von Bunny Love.

[vimeo]http://vimeo.com/58822331[/vimeo]

EXPOSED Trailer from Sandra Schulberg on Vimeo.

Kumbia Queers: More louder bitte
R: Almut Wetzstein, Natalia Sanhueza, D 2013, 45’, Dok
Die Europa-Tournee 2011 der sechs lateinamerikanischen Musikerinnen von Kumbia Queers. Ihr Sound ist eine Re-Interpretation von Cumbia, eine Musikrichtung, die als machistisch und frauenfeindlich bekannt ist. Ali, Pilar, Flor, Pat, Inés und Juana fürchten sich nicht vor diesem tanzbaren Rhythmus, obwohl sie alle eher aus der Punkszene kommen.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=oGNll2RQc6g[/youtube]

Camp Beaverton: Meet the Beavers
R: Ana Grillo, USA 2013, 62’, Dok
How to Drive a Vulva: Das für acht Tage beim Burning Man Festival errichtete sexpositive Camp Beavorton ist ein sicherer Raum für Frauen für jede Art von sexuellem Austausch. Safer-Sex-Regeln gelten genauso wie die Prinzipien des Fests: Einbringen des Ichs, Gemeinschaft schaffen, Respekt vor Mensch und Natur zeigen, geben, ohne etwas zurückzuverlangen. Neulinge und Veteraninnen erzählen von ihren Erlebnissen.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Yr7_yFcOqaI[/youtube]

A Self Made Man
R: Lori Petchers, USA 2013, 57’
Der Dokumentarfilm beschreibt die komplexen Fragen von Gender-Identität anhand des faszinierenden Porträts von Tony Ferraiolo, der mit transgender Jugendlichen arbeitet und selbst ein Trans-Mann ist.

[vimeo]http://vimeo.com/59801958[/vimeo]

Weitere Infos zum Frauenfilmfestival findet ihr hier:
Homepage: http://www.frauenfilmfestival.eu
Facebook Fanseite: http://www.facebook.com/IFFF.Dortmund.Koeln

Fotocredit: Sisterhood (Marit Östberg, D 2011) (c) Goodyn Green

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