phenomenelle

Allgemein

LITFEST homochrom

Ausschreibung: „Pride being L“ – Wiesbaden

Amsterdam4341

Die kommende Ausstellung „Pride being L“ im Frauen Museum  fragt:

Wofür steht L in LGBTIQ*?

Heute lesbisch sein. Heute lesbisch leben. Was bedeutet das? Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem L-Wort bietet die Möglichkeit lesbische Lebensweisen zu beleuchten bzw. sichtbar zu machen. Stereotype können hinterfragt werden. Das Verständnis von sexueller Orientierung und Gender soll auf den Prüfstand gestellt werden. Dahinter steht auch die Frage: Ist lesbisches Leben jenseits sexualisierter Vorstellungen und Klischees in der Mitte der Gesellschaft angekommen?

Was heißt lesbisch sein? 

„Es heißt, Lesben sind unsichtbar und eine aussterbende Identität. Angesichts der historisch einmaligen Situation, dass mehrere Generationen in einer toleranteren Gesellschaft sich offen zeigen können, hätte es über die Jahre eine steigende lesbische Präsenz geben müssen. (…) Auch scheint es, »Queer« wird lieber zu einer alternativen Identität erhoben, als sich »Lesbe« zu nennen.“
(Pressetext, Stephanie Kuhnen (Hrsg.), Lesben raus! Für mehr lesbische Sichtbarkeit, Querverlag, 2017)

Einreichungen für künstlerische Arbeiten noch bis 7. Oktober möglich

Beim Ausstellungsprojekt „Pride being L“ geht es einerseits um persönliche, andererseits um gesellschaftliche Positionen. Beide werden künstlerisch in Szene gesetzt – durch Fotografie, Video, Skulptur, Malerei, Zeichnung, Grafic Novel, Rauminszenierung, Installation oder Performance. Bis 7.10.2018 können Arbeiten eingereicht werden.

Diese werden vom 18. November 2018 – 15. Februar 2019 juriert und im frauen museum wiesbaden in einer Gruppenausstellung gezeigt. Anschließend soll die Ausstellung auf Wanderschaft gehen.

Alle Informationen dazu unter http://www.frauenmuseum-wiesbaden.de/de/node/491

sowie frauen museum wiesbaden | Wörthstraße 5 | 65185 Wiesbaden
fon +49(0)611 308 17 63 

info@frauenmuseum-wiesbaden.de
www.frauenmuseum-wiesbaden.de

Fotohinweis: © Ulrike Anhamm

Related Posts

Anzeige


Anzeige LITfest homochrom 06.–08.08.2021

visuelle

  • Fernsehinfos vom 09.10. bis zum 22.10.2021
  • Fernsehinfos vom 25.09. bis zum 08.10.2021
  • Buchtipp: Daniela Schenk: Mein Herz ist wie das Meer
  • Buchtipp: Elke Weigel – „Wind der Freiheit“
  • Buchtipp: „Riss in der Zeit“ von Ahima Beerlage
  • Filmtipp zum 75. Geburtstag von Ilse Kokula
  • Ilka Bessin: Abgeschminkt – Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede
  • Interview und Verlosung zu 25 Jahre „Krug & Schadenberg“
  • Der Schottische Bankier von Surabaya: Ein Ava-Lee-Roman
  • CD-Review: LAING sind zurück mit neuem Album
  • Interview: „Diversity muss von der Führung kommen“
  • 5 Serien für Fans starker TV-Charaktere …
  • „Danke Gott, dass ich homo bin!“ – Filmreview von „Silvana“
  • Buchrezi: „Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte“
  • Rückblick auf die NorthLichter
  • DVD-Rezi: „Call My Agent“ – Staffel 2
  • Berlin: Etwas andere Pride Parade am 23. Juni 2018 …
  • Buchrezi: Carolin Hagebölling „Ein anderer Morgen“
  • Ausstellungseröffnung „Lesbisches Sehen“ im Schwulen Museum Berlin
  • „The Einstein of Sex“ – Stück über Magnus Hirschfeld
  • „Here come the aliens“ – Das neue Album von Kim Wilde
  • Album-Review: Lisa Stansfield „Deeper“
  • Theater X: Deutschlands vergessene Kolonialzeit
  • Berührend humorvoll: die Serie „Call My Agent“ – mit lesbischer Hauptfigur