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SÜT Köln

Phenomenelle TV-Tipps vom 2. bis 15. April 2016

Von Gastautorin | Am 1. April 2016
Kategorien: Allgemein, kulturelle, TV | Mit 0 Kommentaren

Sa, 2.4., arte 23:55 Uhr:

Tracks: Le Butcherettes, Die PorYesbewegung, Das Gender-Pay-Gap
Musik- und Kultursendung über eine feministische PorYes-Bewegung, die Pornos befürwortet; außerdem ein Porträt über die mexikanische Punkrockerin Teri Gender Bender.)

Sa, 2.4., EinsFestival 00:05 Uhr / So, 10.4., NDR 00:05 Uhr:

Der Wolf: Tote Hunde beißen nicht
DK/Norwegen 2008*****

Detektiv Varg Veum muss eine aufstrebende konservative Politikerin beschützen, die bedroht wurde und außerdem seit zwei Jahren eine heimliche Geliebte hat – was sie selbstredend öffentlich leugnet … Halbwegs spannender Krimi

So, 3.4., SIXX 20:15 Uhr:

28 Tage
USA 1999, R: Betty Thomas+

Die alkoholabhängige Journalistin Gwen [Sandra Bullock] ruiniert sturzbetrunken die Hochzeit ihrer Schwester und kommt in die Reha, wo sie ihre Probleme meistern lernt. In einer Gruppentherapiestunde wird sie für eine Lesbe gehalten, was sie natürlich weit, weiter, am weitesten von sich weist. Flacher Hollywood-Psycho-Murks!

So, 3.4., RTL2 22:10 Uhr:

American Pie 2
USA 2001, R: James B. Rogers*

Die verklemmten jungen Männer haben auch im zweiten Teil ausschließlich Probleme mit ihrer Sexualität. Bei ihren voyeuristischen Eskapaden halten sie fälschlicherweise zwei junge Frauen für Lesben. Solides Fernseh-Abgewöhn-Programm!

So, 3.4., 3sat 21:50 Uhr:

Ein Mann, ein Fjord
D 2008, R: Angelo Colagrossi*

Klamaukige Roadmovie-Komödie um den Gewinner eines Preisausschreibens: Krabbe [Jürgen Tarrach] soll in Norwegen einen Fjord entgegennehmen. Seine Frau [Anneke Kim Sarnau] reist hinterher und verfällt kurzzeitig dem Charme der mitreisenden Ulrike [Petra Zieser]. Horst Schlämmer [Hape Kerkeling] beobachtet alles … Mitunter verirrt die hanebüchene Story sich in Ungereimtheiten, Spaß macht es stellenweise trotzdem …

 

So, 3.4., ProSieben 22:45 Uhr:

Watchmen – Die Wächter
USA 2009, R: Zack Snyder*

Superhelden-Kriegsfantasie, die einen anderen Verlauf des Zweiten Weltkriegs suggeriert, bei dem das Kussfoto zur bedingungslosen Kapitulation Japans 1945 nicht einen Matrosen und eine Krankenschwester zeigt, sondern eine Krankenschwester und eine Superheldin …

So, 3.4., 3sat 04:15 Uhr:

Biester
FRA/D 1995, R: Claude Chabrol, Vorlage: Ruth Rendell – Urteil in Stein***

Die Analphebetin Sophie [Sandrine Bonnaire] und die Postbeamtin Jeanne [Isabelle Huppert] bilden nach anfänglichen Streitereien gegen die wohlhabende Familie (u. a. Jacqueline Bisset und Jean-Pierre Cassel), bei der Sophie als Haushälterin arbeitet, so etwas wie eine unheilige Allianz, die tödlich endet. Böser Thriller mit starker Besetzung

 

Mo, 4.4., ProSieben 07:20 Uhr:

Spring Breakdown
USA 2009, R: Ryan Shiraki*

Ein paar dämliche Tussis nehmen an so einer fürchterlichen Beachparty teil, bei der nur Stussköppe mitmachen. Lesbische Anspielungen gehören zu diesem Generve dazu. Hier „Spring“t nix, ein „Breakdown“ des Films wär schön …

 

Mo, 4.4., arte 00:40 Uhr:

Belle de Jour
FRA/ITA 1966, R: Luis Buñuel*

Séverine [Catherine Deneuve] langweilt sich in ihrer Ehe und verdingt sich tagsüber als Edelnutte Belle de Jour; die Bordellchefin Madame Anais [Geneviève Page] interessiert sich sehr für sie … Deneuve-Klassiker!

 

Do, 7.4., Vox, 22:35 Uhr:

Max Payne
USA/Kanada 2008, R: John Moore+

Ein Cop [Mark Wahlberg] sucht den Mörder seiner Familie und gerät zwischendurch mal an eine bisexuelle Russin [Olga Kurylenko]. Wirre Rache-Action, mit einem Lesbenkuss garniert.

 

Fr, 8.4., ZDFkultur 21:45 Uhr:

Fremde Freundin
D 1999, R: Anne Hoegh Krohn****

Nach mehreren Jahren Haft wegen Totschlag kehrt Ellen [Karoline Eichhorn] nach Hause zurück und stellt ihre Freundin [Inga Busch], dessen Freund getötet worden war, zur Rede … Gut besetzte und intensive Psychostudie

 

Sa, 9.4., ServusTV 22:05 Uhr:

Das tote Mädchen – Dead Girl
USA 2006, R: Karen Moncrieff****

Dichtes Drama, dessen vier Episoden sich aus dem Fund einer Frauenleiche ergeben, u. a. forscht die Mutter der Toten [Marcia Gay Harden] dem Leben ihrer Tochter nach, die mit 16 von zu Hause abgehauen war. Dabei stößt sie auf deren Geliebte … Nichts für Zartbesaitete, aber sehr sehenswert!

Sa, 9.4., SRF2 00:00 Uhr:

Boogie Nights
USA 1997, R: Paul Thomas Anderson+

Anhand eines jungen Mannes [Marc Wahlberg] wird der Aufstieg und Fall eines Pornodarstellers Ende der siebziger/Anfang der achtziger Jahre porträtiert. Der Regisseur [Burt Reynolds] setzt sowohl Männer als auch Frauen [u. a. Julianne Moore und Heather Graham] entsprechend in Szene. Muss nich sein …

 

So, 10.4., EinsFestival 04:40 Uhr:

Weil ich bin wer ich bin – Kunst und Homosexualität
D 2015, R: Nils Bökamp, Benjamin Cantu

Die Doku geht der Frage nach, wie sich Kunst mit Homophobie auseinandersetzt, u. a. mit der südafrikanischen Tänzerin Mamela Nyamza, die zusammen mit der Theatermacherin Mojisola Adebayo die Geschichten lesbischer Frauen erzählt, die “korrigierende“ Vergewaltigungen fürchten müssen.

Mo, 11.4., arte 21:55 Uhr: 

Die Gräfin
Frankreich/Deutschland 2009, R: Julie Delpy***

Die ungarische Gräfin Erzsébet Báthory (Julie Delpy), die von 1560 bis 1614 in Ungarn gelebt haben soll, beginnt nach dem Tod ihres Mannes eine Affäre mit dem blutjungen Istvan Thurzo (Daniel Brühl), für den sie ihre Geliebte verlässt, und meint, mit „Jungfrauenblut“ könne sie sich ihre Jugend erhalten. Interessant, aber stellenweise wirr

Mo, 11.4., ServusTV 23: 20 Uhr:

Internal Affairs – Trau ihm, er ist ein Cop
USA 1990, R: Mike Figgis*

Polizist Raymond [Andy Garcia] und Polizistin Amy [„Roseanne“-Schwester Laurie Metcalf] kommen bei einem Überwachungsauftrag dem korrupten Kollegen [bedrohlich: Richard Gere] auf die Spur. In gewisser Weise ungewöhnlicher Thriller: Raymond bleibt glücklich verheiratet, Amy bleibt lesbisch!

Fr, 12.4. ZDFneo 13:40 Uhr:

Ein Fall für zwei: Ausweg Mord
Österreich/Schweiz/Deutschland 1996,

Eine junge feministische und schwangere lesbische Autorin wird ermordet. Wie üblich in solchen Krimikonstellationen gerät ihre Lebensgefährtin in Verdacht …

Do, 14.4., DisneyChannel 20:15 Uhr:

Coyote Ugly
USA 2000, R: David McNall+

Ugly“ ist hier vor allem die ausbeuterische Story: Piper Perabo macht Karriere, indem sie halbnackt auf der Theke tanzt und von einer Kollegin wird sie mal kurz für lesbisch gehalten– verlogene Hetenkomödie

Fr, 15.4., ZDFneo 20:15 Uhr:

Mit aller Macht
USA 1998, R: Mike Nichols*****

Während des Wahlkampfes – der an Bill Clintons Präsidentschaftswahl orientiert ist – deckt die befreundete Libby [Kathy Bates], eine supercoole Lesbe, die undichten Stellen im politischen und privaten Umfeld des Kandidaten Stanton [John Travolta] und seiner Frau Susan [Emma Thompson] auf und ab. Ein Film über persönliche und politische Enttäuschungen …

 

Fr, 15.4., EinsFestival 21:05 Uhr:

XXY– Zwischen den Geschlechtern
Spanien/Frankreich/Argentinien 2007, R: Lucía Puenzo

Sehr eindringliches Drama um die heranwachsende Intersexuelle Inès, die mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen ausgestattet ist, bisher jedoch durch Medikamente als Mädchen gelebt hat. Inzwischen entwickeln sich ihre männlichen Geschlechtsorgane stärker und gemeinsam mit den Eltern wird überlegt, was zu tun ist … Lucía Puenzo verfilmte 2009 ihren eigenen Roman, das lesbische und sehr sehenswerte Drama „Das Fischkind“

 

Fr, 15.4., arte 21:45 Uhr:

Die geheime Welt der Zwillinge
UK/D 2016

Die Doku porträtiert verschiedene Zwillingspaare; darunter auch zwei Schwestern, von denen eine lesbisch lebte und dann eine Geschlechtsangleichung vornehmen ließ.

 

Ingeborgs Wertung nach dem Sternchenprinzip 

* * * * * * * * 8 Sterne

Eindeutiger Lesbenfilm, in dem Lesben die Handlung tragen. Ohne sie würde der
Plot im Optimalfall nicht mehr funktionieren. Lesbischsein wird hier nicht in
Frage gestellt und daher auch nicht mehr diskutiert.



* * * * * * * 7 Sterne

Es geht überwiegend um Lesben. Sie werden von der Filmlogik nicht in Frage
gestellt, sondern erhalten selbstverständliche Dominanz innerhalb der Handlung.



* * * * * * 6 Sterne

Neben der Hauptthematik ist mindestens ein dominanter Handlungsstrang mit Lesben vorhanden, wird behandelt und ist unübersehbar!



* * * * * 5 Sterne

Implizit eindeutig lesbischer Tenor, die Geschichte wirkt jedoch etwas gebremst;
die Regie wagte sich vielleicht nicht explizit an das Thema heran oder wollte es
nur ausschlachten.



* * * * 4 Sterne

(Nebenrollen-) Lesben werden eindeutig als solche dargestellt und sind über
einige Sequenzen des Films präsent; kurze Affären fallen auch in diese
Kategorie!



* * * 3 Sterne

Innige/intensive Freundschaft oder Hassliebe mit lesbischen Möglichkeiten oder Ansätzen, die aber nicht verfolgt werden und im Hintergrund fungieren!



* * 2 Sterne

Zwischendurch taucht mal eine Lesbe auf, oder wird erwähnt oder gezeigt, mal ein
Kuss, mal ein tiefer Blick und entsprechender Kommentar oder eine eindeutige
Anmache …

* 1 Stern

So wenig Lesbisches ist hier drin, dass es immer wieder zu übersehen ist!



+Zeichen

Hier handelt es sich lediglich um (umstrittene) Andeutungen und/oder Zwischentöne. Transgender-Darstellungen oder Hosenrollen fallen mitunter auch in diese Kategorie.


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