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phenomenelle des Tages: Gudrun Pausewang

By Zefram (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC-BY-2.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia CommonsDie engagierte Pädagogin unterrichtete in den Fünziger- und Sechzigerjahren an Deutschen Schulen in Chile und Venezuela, bzw. Kolumbien. Durch viele Reisen nach Mittel-, Nord- und Südamerika wurde sie aufmerksam auf die Probleme der Dritten Welt, die sie als Schriftstellerin später verarbeitet. 1972 kehrte Gudrun Pausewang endgültig nach Deutschland zurück; sie arbeitet als Lehrerin und macht sich als warnende Schriftstellerin einen Namen. Die Themen Dritte Welt, Frieden und Umweltschutz nehmen eine zentrale Rolle in ihrem Werk ein.  Ihre Jugendbücher wie z. B. die düstere Zukunftsvision „Die letzten Kinder von Schevenborn“ sollen Kinder und Jugendliche auffordern, sich zu engagieren, etwas zu tun.

Ihr bekanntestes Werk ist „Die Wolke“ (1987), in dem sie aus der Perspektive eines Strahlenopfers nach einem Super-GAU in einem deutschen Kernkraftwerk erzählt. Der Roman wurde 2006 verfilmt und machte das Buch zu einem Bestseller.
Filmtrailer:

Einer ihrer Grundschüler ist übrigens ausgerechnet Florian Illies, der Erfinder der oberflächlichen „Generation Golf“

Lesenswert: Susanne Gaschke 2004 in der „Zeit“ über die Lehrerin der Angst

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