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SÜT Köln

Interview mit Saskia Beecks – volle Länge

Von Melanie | Am 25. April 2014
Kategorien: kulturelle, TV | Mit 0 Kommentaren

phenomenelle: Vor knapp zwei Monaten hattest Du deinen letzten Drehtag bei Berlin Tag & Nacht und für die Fans wurde der Ausstieg Anfang April real. Wie lange hast Du schon mit dem Ausstiegsgedanken gespielt, bevor Du dir sicher warst, dass das der richtige Weg ist?

Saskia: Letztes Jahr im Sommer standen ganz normal die Vertragsverhandlungen für die vierte Staffel an und da war ich mir nicht sicher, inwiefern ich noch weiter machen wollte. Ob ich nochmal eine ganze Staffel mache, oder nur eine halbe. Ich habe dann bereits im Sommer intern bekannt gegeben, dass die vierte meine letzte Staffel sein wird.

phenomenelle: Aber Du hast nochmal um drei Monate verlängert, oder?

Saskia: Genau. Ich hatte eigentlich gleichzeitig mit Ricarda (Anm. d. Redaktion: spielte die Rolle der Sofi bei BTN) den Gedanken, auszusteigen, wollte mir und dem Projekt aber nochmal eine Chance geben, um zu schauen, ob ich auch wirklich alles herausgeholt habe. Auch wenn ich nach wie vor Spaß hatte, fehlte mir nach der langen Zeit die schauspielerische Herausforderung, weil ich meiner Meinung nach alle Emotionen gespielt habe, die in so einem Format überhaupt möglich sind. Aufgrund des Konzeptes des Formats ist es unrealistisch, dass es z. B. eine Serienmörderin geben wird. Solche Rollen möchte ich aber irgendwann auch mal spielen. In der dreimonatigen Verlängerung habe ich dann gemerkt, dass der Ausstieg die richtige Entscheidung ist und hatte am 17. Februar diesen Jahres meinen letzten Drehtag.

phenomenelle: Und wie hast du die letzten Drehtage erlebt?

Saskia: Einerseits sehr sehr schön, weil man zum Ende hin nochmal eine ganze Schüppe motivierter ist, aber andererseits war es auch voll traurig. Wir haben das damals alle zusammen angefangen und alles auf eine Karte gesetzt, ohne zu wissen, wo es endet. Da entwickelt man schon so eine Art Muttergefühl für das Projekt. Daher stecken da ganz viele Gefühle und Erinnerungen, aber auch viel Kraft drin. Auszusteigen fühlt sich dann schon so an, als würde man ein Kind alleine lassen. Das ist mir, ehrlich gesagt, sehr schwer gefallen.

phenomenelle: Bei der Abschiedsszene am Taxi … wie viele Tränen waren schauspielerische Leistung und wie viele waren echt?

Saskia: Einige Tränen, die ich da gezeigt habe, waren auf jeden Fall echt. BTN war bisher die krasseste Zeit in meinem Leben, die sehr eingeschnitten hat und das kann man nicht ohne Emotionen verlassen – das geht nicht. Von daher stecken in der Szene natürlich auch echte Gefühle mit drin.

phenomenelle: Du hast deinen Ausstieg unter anderem damit begründet, dass Du dich gerne schauspielerisch weiterentwickeln und neue Wege gehen möchtest. Heißt das, dass Du dich weiterbilden wirst oder gibt es schon neue Projekte, die anstehen?

Saskia: Ich habe bereits einige Angebote bekommen, über die ich aber noch nicht reden kann. Für mich liegt das Hauptaugenmerk darauf, mich weiter zu bilden. Ich habe das große Ziel vor Augen, es in der Schauspielbranche zu schaffen, obwohl die Maßstäbe in der deutschen Szene sehr hoch liegen. Ich weiß, dass das eine Menge Arbeit ist. Ich bringe drei Jahre Kamera- und Improvisationserfahrung mit und möchte meine Vita u. a. durch verschiedene Coachings und einen Synchronsprechkurs aufbauen. Ein Regiepraktikum möchte ich auch unbedingt machen. Um im schauspielerischen Rhythmus zu bleiben und möglichst viele neue Erfahrungen zu sammeln, werde ich z. B. in Abschlussarbeiten von Filmstudenten spielen.

phenomenelle: Von vielen, der ehemaligen Soap-Darsteller, hat man im Nachhinein gehört, dass gerade die ersten Jahre sehr schwer waren, um wieder in einer Produktion Fuß zu fassen oder überhaupt eine Chance zu erhalten, weil die Gesichter gebrandmarkt sind. Waren das Gedanken oder Ängste, die dich vor deinem Entschluss auch beschäftigt haben?

Saskia: Ich bin ein Mensch mit Selbstvertrauen und glaube an mich. Außerdem habe ich einen sehr starken Willen. Natürlich weiß ich, dass ich für viele immer die Alina sein werde. Das ist auch überhaupt nicht schlimm, denn das Image, das ich jetzt habe ist ja kein schlechtes. Viel zu viele versuchen ihr Image krampfhaft zu ändern, aber das ist in meinen Augen nicht nötig. Ich möchte einfach zeigen, dass ich mehr drauf habe und die unterschiedlichsten Rollen spielen kann. Natürlich sind das Ängste oder Gedanken, die einen in der Hinsicht begleiten, aber ich lass mich davon nicht runterziehen. Ich geb einfach Vollgas.

phenomenelle: Du hast bei BTN die Rolle der bisexuellen Alina gespielt – für mich bisher eine der authentischsten Darstellungen einer Person aus dem LGBTIQ-Leben, im Vergleich zu anderen Soaps. In wie weit hat es dir bei der Umsetzung der Rolle geholfen, dass du selbst offen lesbisch lebst? Oder war das vielleicht sogar manchmal ein Hindernis?

Saskia: Komplexe Frage. Ich stehe ja überhaupt nicht auf Männer und für mich wäre es interessant zu wissen, ob ich beim Dreh mit einem Mann auch so authentisch herübergekommen bin. Für mich ist es halt ganz normal, wenn ich in der Serie mit einer Frau eine Beziehung führe. So wie für die heterosexuellen Kolleginnen im Schauspiel mit einem Mann. Und meine Soap-Beziehungen mit einem Mann genauso authentisch darzustellen, war eine Herausforderung aber überhaupt kein Hindernis. Ich habe das immer unter dem schauspielerischen Aspekt betrachtet und möchte im Schauspiel alles darstellen – auch das, was ich selbst nicht bin. Also versuche ich mich bestmöglich darauf zu konzentrieren, unabhängig von jeder sexuellen Orientierung, alles möglichst authentisch darzustellen.

phenomenelle: Du hattest bestimmt nicht nur homosexuelle Kolleginnen in der Serie als Partner_innen, sondern auch heterosexuelle. Für die war es vermutlich ganz anders, dich zu küssen, als umgekehrt. Hattest du dadurch eine Hemmschwelle, weil du dir Gedanken darüber gemacht hast, wie es für sie ist?

Saskia: Anfangs schon, aber ich bin ein Mensch, der immer alles gerade heraus anspricht und habe nachgefragt, ob jemand ein Problem damit hat oder sich unwohl fühlt. In der Regel ist es ja auch so, dass man, wenn man vom Drehbuch aus einen Partner oder eine Partnerin geschrieben bekommt, vorher mit der Person ein Casting hat. So wird geprüft, ob die Chemie stimmt und es auch wirklich passt. Das hat bei allen bisher wunderbar funktioniert und es gab in der Hinsicht überhaupt keine Schwierigkeiten.

phenomenelle: Ein weiterer Grund für deinen Ausstieg ist dein erstes Buch, das im Sommer erscheinen wird und ich sehe an deiner Reaktion, dass du dich schon richtig darauf freust.

Saskia: Ja, ich bin mega aufgeregt. Ein Buch ist ein Buch und das geht nicht mehr weg.

phenomenelle: Wie ist die Idee entstanden, ein Buch zu schreiben und hat es etwas länger gedauert, bist du es dann auch wirklich umgesetzt hast?

Saskia: Die Idee ist eigentlich aus einem Joke heraus entstanden. Ich bekomme pro Tag bestimmt 20 Nachrichten auf meiner Facebookseite, mit immer den gleichen Fragen: „Wie hast du abgenommen, bist du wirklich lesbisch, wie hast du abgenommen, bist du wirklich lesbisch…“ Irgendwann habe ich dann aus Spaß mal gesagt, dass ich vielleicht ein Buch schreiben sollte, denn ich kann ja nicht jeden Tag immer wieder dasselbe antworten. Der Joke entwickelte sich dann immer weiter, bis ich irgendwann dachte, dass es eigentlich keine schlechte Idee ist, all die Fragen in einem Buch zu beantworten. Für mich ist es ein Dankeschön an die Fans, denn ohne entsprechende Fan-Base kann niemand erfolgreich sein. Jedes einzelne Wort in dem Buch stammt von mir und entspricht meinen Gedanken. Auch den Verlag habe ich selbst gegründet. Ich will damit zeigen, dass man eigentlich alles schaffen kann, was man sich vornimmt. Und genau darum geht es ja auch in dem Buch.

phenomenelle: In deinem Buch geht es unter anderem um die Zeit bei Berlin Tag & Nacht, deine eigene Sexualität bzw. dein Coming Out, aber auch um die 30 Kilo, die du abgenommen hast. Sprichst du eher offen und schonungslos darüber, um die Schauspielerin Saskia mehr zu zeigen, oder geht es um die Motivation der Leser_innen, die eigenen Ziele erreichen zu können?

Saskia: In dem Buch ist nichts gespielt und es soll auch ganz bewusst so werden, wie ich bin: Provokant, impulsiv und an einigen Stellen hoffentlich witzig. Einerseits möchte ich darauf aufmerksam machen, wie es dazu kommen kann, dass man überhaupt so viel zunimmt. Denn alle fragen immer nur nach dem Abnehmen, aber keiner interessiert sich dafür, dass ich mega unglücklich war, weil ich beruflich nicht das ausüben konnte, was ich wollte und dies mit Essen und Nahrung kompensiert habe. Andererseits sind die Themen des Buches politischer Natur und in Deutschland teilweise umstritten. Ich nehme wirklich kein Blatt vor den Mund und schreibe meine Meinung, in der Hoffnung, aufzurütteln. Diskriminierung zum Beispiel ist derzeit überall ein ganz großes Thema, aber Homophobie wird immer schön unter den Teppich gekehrt und was Putin macht, geht uns sowieso alle nichts an. In meinem Buch kehre ich durch unterschiedliche sprachliche Stilmittel dieses Ungleichgewicht um.

phenomenelle: Dann ist das für dich selbst ein wichtiges Thema?

Saskia: Auf jeden Fall! Natürlich!

phenomenelle: Wie viel wird der Leser/die Leserin in deinem Buch von der Privatperson Saskia erfahren?

Saskia: Da ich es selbst schreibe, viel. Einige Themen sind sehr biografisch. Zum Beispiel, wie ich zu BTN gekommen bin. Auch über mein Coming Out schreibe ich so, wie es wirklich war: „Mama, ich muss dir was sagen“. Politische Dinge oder andere Sidekicks sind etwas allgemeiner gehalten, spiegeln aber meine Meinung wieder. Zusammenfassend kann man sagen, dass schon einiges von mir drin stecken wird.

phenomenelle: Wie lange liegt dein privates CO zurück?

Saskia: Fast 8 Jahre. Mit 16 habe ich mich geoutet.

phenomenelle: Musstest du dich zu Beginn von BTN damit auseinander setzen, ob du auch als Schauspielerin geoutet sein möchtest?

Saskia: Nein! Ich verstelle mich für nichts und niemanden. Da könnte der Papst vor mir stehen – ich würde sagen „Ich bin ne Lesbe, ich find das geil und bin glücklich!“  Alles andere wäre für mich völlig unauthentisch. Natürlich gibt es Berufe, wie zum Beispiel den Profifußball, in denen ein großer Druck auf den Personen lastet und sie sich aus Angst vor dem Einfluss auf ihre Karriere nicht outen. Ich würde nie sagen „Du bist scheiße und unauthentisch, weil du dich nicht outest“. Es ist ein schwieriges Thema und ich kann nur für mich sprechen: Ich würde mich für niemanden verstellen. Ich finde es im Schauspiel auch am allerwenigsten relevant, welche sexuelle Orientierung man hat. Da kommt es auf Talent und Leistung an. Wen man privat liebt, spielt da meiner Meinung nach keine große Rolle.

phenomenelle: Wenn man die Kommentare auf deiner Facebookseite verfolgt, findet man leider auch gelegentlich homophobe oder anderweitig negative Äußerungen. Wie gehst du generell damit um?

Saskia: Das interessiert mich überhaupt nicht! Das Internet ist ein anonymer Raum, in dem sich Personen trauen, ihre vermeintlich echte Meinung zu sagen – das ist feige und nichts als sinnloses Gelaber. Relevant wird das für mich erst, wenn mir derartige Äußerungen ins Gesicht gesagt werden, oder jemand neben mir sitzt und Homophobes von sich gibt. Dann gehe ich darauf ein, aber die Äußerungen gegen mich im Internet haben für mich keine Bedeutung im wahren Leben. Im Gegenteil, es macht mir dann noch mehr Spaß, ich selbst zu sein und bei diesen Menschen anzuecken.

phenomenelle: Ist es dir seit BTN noch möglich, privat in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein oder gibt es keinen Tag, der vergeht, an dem du nicht angesprochen oder um ein Autogramm gebeten wirst?

Saskia: Selten, die Tage sind selten geworden, an denen es nicht so ist, aber es gehört dazu und ich habe mich bewusst für diesen Weg entschieden. Allerdings habe ich am Anfang nicht mit solchen Ausmaßen gerechnet. Ich dachte, ich muss mich nicht verstecken und vielleicht werden mich mal zwei oder drei Leute erkennen. Dass es dann so krasse Dimensionen annimmt, hätte keiner von uns gedacht. Mir ist es am Anfang sehr schwer gefallen, damit umzugehen, eben weil ich mich nicht verstelle und normaler Weise meine schlechte Laune auch mal raushängen lasse. Das ging dann natürlich nicht mehr, denn der 20. der dich anspricht, weiß ja nicht, dass er der 20. ist. Aber man lernt damit umzugehen und wir wurden seitens BTN durch Coachings toll unterstützt.

phenomenelle: Vermisst du es, einfach mal privat auf eine Party gehen zu können?

Saskia: Da  bin ich ganz ehrlich: Ich glaube niemandem, dass er das nicht vermisst. Und es gibt Tage, an denen ich gerne einfach mal inkognito irgendwo feiern gehen und einfach nur in der Menge sein würde. Deshalb habe ich es im Urlaub im Ausland richtig genossen, in der Menge zu stehen und nicht angestarrt zu werden … einfach mal loslassen zu können.

phenomenelle: Du hast geschrieben, dass sich dein Alltag seit dem letzten Drehtag bereits komplett verändert hat und du u. a. in Ruhe umziehen wolltest … bist du Berlin erhalten geblieben oder darf sich der ein oder andere Fan im Ruhrpott darauf freuen, dich hier anzutreffen?

Saskia: Es ist für mich ganz klar, dass ich in Berlin bleibe. Ich könnte mir auch komischer Weise gar nicht mehr vorstellen, zurück zu ziehen. Berlin ist eine unbeschreibliche Stadt, in der ganz viel möglich ist, auch wenn sie gerade deshalb manchmal angsteinflößend ist. Ich fühle mich dort einfach pudel wohl und ich gehöre da hin. Aber natürlich kann keine Stadt der Welt dir das Gefühl geben, was dir deine Heimat vermittelt, das ist ganz klar. Wenn ich in Duisburg bin, ist es immer wieder schön und ich weiß genau wo ich hingehen muss um was zu finden. Da weisse einfach watte hass – auf Ruhrpott gesagt.

phenomenelle: Wie sehen deine konkreten Pläne als Schauspielerin oder als Autorin in den nächsten Wochen aus? Wie hat sich der Alltag im Vergleich zu den Dreharbeiten verändert?

Saskia: Ich schreibe jeden Tag mindestens eine Seite an meinem Buch, um mein gestecktes Pensum zu schaffen. An den Wochenenden habe ich dann meistens Bookings oder verschiedene Schauspiel-Coachings. Als Selbstständige ist der Druck schon groß, sich auf den Hintern zu setzen und durchzuziehen. Im Gegensatz zum festen Gehalt, merkt man es als Selbstständige am Ende des Monats, wenn man mal eine Woche nichts macht. Aber das gehört dazu, wenn man sein eigener Chef ist.

phenomenelle: Kann man dein Buch zukünftig auch im Handel erwerben oder weiterhin exklusiv über deine Homepage?

Saskia: Derzeit kann man es über die Homepage bereits vorbestellen und erhält eine persönliche Widmung von mir. Nach Veröffentlichung versuche ich es natürlich auch in den Handel zu bringen.

phenomenelle: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Saskia: Gerne. Es war sehr schön.

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Melanie

unterstützt das Projekt in erster Linie als „supportelle“, passt aber wie phenomenelle in keine Schublade und wird im Rahmen ihrer breit gefächerten Interessen, zu denen unter anderem Sport, (Hör-) Bücher, Filme, Games, Musik, Networking u.v.m. gehören, den ein oder anderen Artikel beisteuern. Beruflich arbeitet sie im Bereich der Gewaltprävention

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