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SÜT Köln

Fernsehinfos vom 7.11. bis zum 20.11. 2020



Sa, 7.11., ONE 00:40 Uhr:


Kroymann
eine Folge der Sketchserie von und mit Maren Kroymann wird hier wiederholt: Diesmal ist sie Weltraumheldin oder Video-Bloggerin…


Mo, 9.11., RBB 10:30 Uhr:


Vier kriegen ein Kind
D 2014, R: Mathias Steurer******* 
Ein lesbisches Paar wünscht sich ein Kind. Steff wird durch eine Samenspende auch schwanger, aber die wurde verwechselt und gehört einem schwulen Paar, das ebenfalls ein Kind möchte. Also müssen sich die Paare irgendwie zusammenraufen. Tun sie auch!



Mo, 9.11., RTL2 02:40 Uhr:


Exklusiv – Die Reportage:
u. a. mit dem Thema „Transsexuell und
erfolgreich! – Berlins schrägstes Bordell, D 2011 
Ach, wie öde ist das RTL-Fernsehprogramm: öd, öder – abgeschaltet!



Di, 10.11., Kabel 20:15 Uhr:


Jungfrau (40), männlich, sucht …
USA 2005, R; Judd Apatow+ 
Andy [Steve Carell] hat mit 40 noch keine sexuellen Erfahrungen mit Frauen sammeln
können. Seine Umwelt findet das untragbar und setzt ihn unter Druck.
Beim Speeddating gerät er an eine „Hardcore-Lesbe“, die mal wieder
Männer ausprobieren will. Frauenfeindlich und humorlos.



Mi, 11.11., RTLplus 17:00 Uhr:


Das Familiengericht
D 2002 
Müdes Gewäsch im Möchtegern-„Ehen vor Gericht“-Modus, in dem es vor Jahrzehnten auch mal den „Fall“ einer
lesbischen Ehefrau gab – nein, nein, das mögen Fernsehgerichte nicht, nein, nein!



Do, 12.11., ONE 20:45 Uhr:


Kroymann
D 2019 
Eine Folge der Sketchserie. Diesmal sind neben Maren Kroymann Maria Furtwängler und Peter Lohmeyer in Aktion – und Ursula von
der Leyen, oder?!



Fr, 13.11., HR 23:10 Uhr:


Mein Sohn Helen
D 2015; R: Gregor Schnitzler 
Ein Vater [Heino Ferch] tut sich schwer damit, dass sein vermeintlicher Sohn [Jannik Schümann]plötzlich als Frau aus einem Auslandsaufenthalt zurückkehrt … Zu viel Ferch und zu wenig Trans* …



Sa, 14.11., ONE 00:25 Uhr:


Kroymann
D 2019 Eine Folge der Sketchserie



Di, 17.11., ZDFinfo 20:15 Uhr:


Fatale Zusammentreffen
USA 2018 
Kriminalserie im Doku-Gewand: Eine scheinbar glückliche Lesbenbeziehung endet in einem Verbrechen



Fr, 20.11., Tele5 20:15 Uhr:


Professor Marston & The Wonder Women
USA 2017, R: Angela Robinson 
Der Film stellt eine eigenwillige Interpretation der Entstehungsgeschichte der Comic-Heldin „Wonder Woman“ vor: William (1893-1947) und Elizabeth Marston (1893-1993) beschäftigen sich hier in ihren psychologischen Studien nicht nur mit Fetisch und Sadomasochismus, sondern das Ehepaar lebte außerdem zusammen mit der Assistentin Olive Byrne eine schillernde Dreiecksbeziehung.

* * * * * * * * 8 Sterne

Eindeutiger Lesbenfilm, in dem Lesben die Handlung tragen. Ohne sie würde der
Plot im Optimalfall nicht mehr funktionieren. Lesbischsein wird hier nicht in
Frage gestellt und daher auch nicht mehr diskutiert.

* * * * * * * * 7 Sterne

Es geht überwiegend um Lesben. Sie werden von der Filmlogik nicht in Frage
gestellt, sondern erhalten selbstverständliche Dominanz innerhalb der Handlung.

* * * * * * * * 6 Sterne

Neben der Hauptthematik ist mindestens ein dominanter Handlungsstrang mit Lesben vorhanden, wird behandelt und ist unübersehbar!

* * * * * * * * 5 Sterne

Implizit eindeutig lesbischer Tenor, die Geschichte wirkt jedoch etwas gebremst;
die Regie wagte sich vielleicht nicht explizit an das Thema heran oder wollte es
nur ausschlachten.

* * * * * * * * 4 Sterne

(Nebenrollen-) Lesben werden eindeutig als solche dargestellt und sind über
einige Sequenzen des Films präsent; kurze Affären fallen auch in diese
Kategorie!

* * * * * * * * 3 Sterne

Innige/intensive Freundschaft oder Hassliebe mit lesbischen Möglichkeiten oder Ansätzen, die aber nicht verfolgt werden und im Hintergrund fungieren!

 * * 2 Sterne

Zwischendurch taucht mal eine Lesbe auf, oder wird erwähnt oder gezeigt, mal ein
Kuss, mal ein tiefer Blick und entsprechender Kommentar oder eine eindeutige
Anmache …

 * 1 Stern

So wenig Lesbisches ist hier drin, dass es immer wieder zu übersehen ist!

+Zeichen

Hier handelt es sich lediglich um (umstrittene) Andeutungen und/oder Zwischentöne. Transgender-Darstellungen oder Hosenrollen fallen mitunter auch in diese Kategorie.

Wenn ihr die Arbeit von Ingeborg Boxhammer unterstützen wollt, dann könnt ihr für www.lesbengeschichte.de spenden und damit die Zukunft ihrer Seiten sichern: Ingeborg Boxhammer, Stichwort „Lesbengeschichte“Kontonummer 300 933 579 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98) Regelmäßig aktualisierte Listen zu lesbischer Liebe in deutschen, deutschsprachigen oder koproduzierten Spielfilmen, Dokumentationen, Reportagen und Talkshows findet ihr unter „Lesben & Film“ auf www.lesbengeschichte.de.

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