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Raus aus dem Versteck! Вон из укрытия!

Von Termin Redaktionelle | Am 9. Mai 2019
Kategorien: Female Only |

Filme aus der Aufbruch-Stimmung nach Perestrojka in St. Petersburg

„an die freundinnen“: erster Doku-Film über Leben & Schicksal lesbischer Frauen in der ehemaligen Sowjetunion (Natalja Sharandak, Buch, Regie & Katrin Keller, Kamera, Deutschland/Russland, 1993, 56 min.

 

„Weiße Nächte in Hellblau und Rosa“, Teil I.: 1. Christopher-Street-Day in St. Petersburg 1992, Doku, (Mahide Lein & Dorothea Etzler), Deutschland, 1997, 20min.

 

an die freundinnen

Die Dreharbeiten zum Film begannen Mitte Juni 1992 in St. Petersburg, zeitgleich mit dem 1. Christopher-Street-Day in Russland. Die offene und entspannte Atmosphäre auf dem CSD nahm vielen lesbischen russischen Frauen die Angst vor dem Licht der Öffentlichkeit und sie waren zu Interviews bereit. Im Januar 1993 wurde die Dokumentation fertig gestellt und zeigt sehr persönliche Interviews mit Frauen, die in der Breschnew-Ära aufgewachsen sind und ihr lesbisches Coming-Out hatten.

Die Szene lesbischer Frauen in der ehemaligen Sowjetunion unterschied sich grundlegend von der im Westen, doch obwohl es keine Cafés, Klubs oder Diskotheken gab, wo sie sich treffen konnten, lebten die Frauen ebenso glücklich oder unglücklich, wie an jedem anderen Ort der Welt.

Die Titelmelodie des Films ist ein vertontes Gedicht von Marina Zwetajewa aus dem Zyklus „Die Freundin“, der Dichterin Sophia Parnok gewidmet ist. Der Titel des Films spielt auf diesem Gedichtzyklus an.

Die Dokumentation wurde in vielen Städten Deutschlands und auf allen wichtigen internationalen Lesbisch-Schwulen-Filmfestivals gezeigt.

 

Weisse Nächte in Hellblau und Rosa Teil I:

1. Christopher-Street-Day, St. Petersburg, 1992

In Russland werden die Lesben ‚Rosa’ und die Schwulen ‚Hellblau’ genannt.

Im Rahmen des deutsch-russischen lesbischwulen Kultur-Austauschs von insgesamt 7 Festivals 1992 – 1995 in St. Petersburg, Moskau & Berlin organisiert von Tschaikowsky-Fonds & Freund*innen (St. Petersburg) und Mahide Lein & Andreas Strohfeldt (Berlin) zeigen wir Aufnahmen vom 3-tägigen 1. CSD, wo 55 Aktivist- und Künstler*innen aus Berlin mitreisten.

Es zeigt die Begeisterung der ersten Küsse im aufregenden Zwielicht und ausgelassenes Tanzen mit vielfältigem deutsch-russischen Kultur-, Workshop- und Video-Programm.

Es knisterte in der Atmosphäre, als würde sich ein erotisches Gewitter entladen.

anschl. Gespräch mit Natalja Sharandak & Mahide Lein

Datum: 09.05.2019
Location: Begine Treffpunkt und Kultur für Frauen
Kategorie: Female Only


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